Herzlich willkommen!

Mein Name ist Jana Janeck (geb. Herrfurth), ich bin staatlich anerkannte Ergotherapeutin und seit 2010 Inhaberin der ergotherapeutischen Praxis in Karlshagen.

Meine Mitarbeiter und ich möchten Sie auf den folgenden Seiten zu einem Rundgang durch unser tägliches Arbeitsfeld einladen, sowie Ihnen die Ergotherapie und uns als Team näher bringen.

Uns kennzeichnet vorallem die Arbeit mit unseren Vierbeinigen Co-Therapeuten, den Praxishunden Teddy, Schoko und Franz-Björn, die schon in so manchem Patienten einen ganz neuen Antrieb geweckt haben.

Sollten Sie Fragen oder Bedarf an Beratung haben, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-mail zur Verfügung.

 

Und nun, viel Spaß beim Stöbern!

Was ist Ergotherapie?

Ergotherapie wird vom griechischen Wort "ergon" (bed. tun, handeln) abgeleitet und unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkungen bedroht sind.

Ziel ist, sie bei der Durchführung bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit, in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken und ihnen zu ermöglichen, individuelle Handlungskompetenzen zu entwickeln, wieder zu erlangen oder zu erhalten.

Hierfür dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung, die dem Menschen im Laufe der Therapie zu eigener Handlungsfähigkeit im Alltag oder im Beruf, zu gesellschaftlicher Teilhabe und einer Verbesserung seiner Lebensqualität verhelfen.

 

Dies geschieht, je nach Diagnose und Therapieziel, in einer der vier Behandlungsformen des deutschen Heilmittelkataloges:

1. Sensomotorisch perzeptive Behandlung

2. Motorisch funktionelle Behandlung

3. Psychisch funktionelle Behandlung

4. Hirnleistungstraining

 

Ergotherapie ist ein ärztliches Heilmittel, das wie Physiotherapie und Logopädie von fast allen Ärzten verordnet werden kann und von der Krankenkasse bezahlt wird.

Lediglich der gesetzlich vorgeschriebene Eigenanteil, muss von Erwachsenen ohne Gebührenbefreiung selbst getragen werden.

Ergotherapie kann auch als Hausbesuch verordnet werden!

 

Die 5 Behandlungsbereiche

Pädiatrie

Betrifft Kinder vom Säuglings- bis zum Jugendalter mit Einschränkungen, z.B.:

 

Störungen des Bewegungsablaufs infolge von Hirnschäden, Wahrnehmungs- defiziten oder Koordinations-

störungen (Grob- & Feinmotorik)

 

Sinnesbehinderung

(Taubheit, Blindheit)

 

Beeinträchtigung der kognitiven Entrichtung

im Zusammenhang mit Wahrnehmungs-

störungen

 

Störung der Sozialentwicklung und

Kommunikations-

fähigkeit

 

Pychische Erkrankung

z.B. Verhaltensstörung,

frühkindl. Autismus

 

Lern- und geistige Behinderung

 

Syndrome

 

 

Geriatrie

Patienten mit alterbedingt, ständig veränderbaren Krankheiten, z.B.:

 

Schlaganfall

 

Morbus Parkinson

 

Multiple Sklerose

 

Morbus Alzheimer

 

Rheumatische Erkrankungen

 

sowie Zustand nach Tumorentfernung, Amputationen oder Frakturen

 

durch Förderung der motorisch-funktionellen

Fähigkeiten für Mobilität und Geschicklichkeit

 

Aktivierung kognitiver Fähigkeiten

 

sowie Anleitung zur Selbsthilfe beim Essen & Trinken, bei Körperpflege & Bekleidung, für eine größt mögliche Selbstständigkeit

 

 

Orthopädie

Patienten aller Altersstufen mit Störungen aus den Bereichen:

 

Orthopädie

 

Traumatologie

 

Rheumatologie

 

durch Übungen zur Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer, Belastbarkeit und Sensibilität 

 

sowie Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbstständigkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Psychiatrie

Patienten aller Altersstufen mit  

 

psychotischen,

 

neurotischen 

 

oder psychosomatischen Störungen

 

durch Erhalten der psychischen Grund-leistungsfunktionen, wie Antrieb, Motivation,Belastbarkeit, 

Ausdauer, Selbstständigkeit

 

Körperwahrnehmung und

Wahrnehmungs-verarbeitung

 

Erhalt und Verbesserung kognitiver Funktionen

 

und Vermittlung von Selbstvertrauen und Stabilität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neurologie

Vorallem Erkrankungen des zentralen Nervensystems, z.B.:

 

Schlaganfall

 

Schädel-Hirnverletzungen

 

Querschnittslähmung

 

oder Multiple Sklerose

 

durch Hemmung und Abbau krankhafter Haltungs- und Bewegungsmuster

 

Verbesserung zentral bedingter Störungen von Grob- und Feinmotorik,

Koordinations- und Gleichgewichtsfunktion

 

Verbesserung von neuropsychologischen

Defiziten und Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit

 

Training von Alltagsaktivitäten

 

Beratung von Hilfsmitteln